Ich bin Jasmin Volbert.

Life Coach | Hypnotherapeutin | Autorin

Fühle dich hier willkommen.
Ich bin dein Life Coach wenn du nicht mehr weiter weißt. Liebevoll unterstütze ich dich bei deinen Lebensthemen und finde mit dir Lösungen die dich wieder aufatmen lassen.
In meinem Blog findest du Inspirationen und Ermutigung für ein freies und selbstbestimmtes Leben.

Wenn du wissen möchtest was in Bezug auf dich richtig ist, höre auf dein Gefühl.

Ich freue mich sehr das du hier bist.

In Liebe
Jasmin

Blog

Gedanken, Erfahrungen und deine Einstellung prägen dein Leben. Hier kannst du in meine Gedankewelt eintauchen und dich inspirieren lassen.

Was bedeutet Authentizität und lebst du dein authentisches Selbst?

Authentizität bedeutet absolut du Selbst zu sein, zu tun was du liebst, egal was Andere von dir denken oder halten mögen. Deinem Herzen zu folgen und deinen Weg gehen, auch wenn alle anderen dich dafür auslachen.

Oft ist es auch so, das viele gar nicht authentisch sein können, weil sie gar nicht wissen wer sie sein wollen, was ihre Bedürfnisse und Wünsche sind. Wo ihre Werte und Ziele liegen im Leben.

Nun denkst du vielleicht du machst doch dein Ding, du weißt doch was du willst. Tust du das wirklich?

Prüfe es hier für dich.


Nehmen wir mal eine Petra als Beispiel:

Petra ist 30 Jahre alt, Krankenschwester und verheiratet. Als Ausgleich zu ihrem Job geht sie ins Fitnessstudio, da sind auch ihre Freunde regelmäßig.

Petra hatte damals als Kind den Wunsch Sängerin zu werden aber eine Handfeste Ausbildung ist natürlich wichtiger, so die Lehrer und ihre Eltern und auch die Gesellschaft.

Also machte Petra die Ausbildung zur Krankenschwester und macht diesen Job schon sein 13 Jahren weil sie ihn halt gut kann.

Das singen hat sie schon nach hinten gestellt, manchmal singt sie wenn sie mit ihren Freunden unterwegs ist, das reicht ja.

Hauptsache eine feste Arbeit und ein gutes Gehalt. Du merkst da ist schon so einiges was sich langsam in ihr Leben schlich, ohne ihr Herz zu fragen.

Früher legte sie noch Wert auf Lebensfreude und Freiheit, heute wählt sie Sicherheit auf kosten ihres Herzens, ihrer Freiheit.
Dann rennt sie noch dreimal die Woche ins Fitnessstudio weil ihre Freunde auch da sind.
Früher fuhr sie am liebsten Inlineskater an der frischen Luft.
Doch sie will ja auch ihren Freunden gerecht werden und regelmäßig für sie da sein.

So schleicht sich der Alltag ein, das da sein für andere, und das vergessen seiner Selbst.
Das ist jetzt nur ein einfaches Beispiel, doch überprüfe es mit dir. Sei absolut ehrlich. Du musst es ja niemanden erzählen außer dir selbst.

Wie viel tust du aus Sicherheit und wie viel aus deinem Herzen, aus der Freiheit heraus?
Bewegst du dich so wie es dir gefällt oder tust du nur was alle tun?
Hast du eigene Ideen aber Angst dich zu blamieren, ausgelacht zu werden?
Wie viel lässt du dir von anderen sagen und vorschreiben, nur um ihnen nicht vor dem Kopf zu stoßen?

Die beste Frage, was möchtest du später auf deinem Sterbebett denken? Hätte ich doch nur oder das war ein geiles Leben?

Denke ehrlich darüber nach und sei wirklich ehrlich mit dir. Du hast die Wahrheit verdient, weil du es wert bist!
Nun hast du eine Idee von Authentizität und ich hoffe es stößt bei dir die Tür zu deinem Herzen wieder auf.
Liebe dich und sei du. Du bist es Wert. Nutze dein Leben, jetzt!
Was bedeutet Verletzlichkeit?
Zwischen verletzt werden und Verletzlichkeit gibt es einen Unterschied.

Du weißt bestimmt was es bedeutet verletzt zu werden.
Was ist es das dich verletzt? Sind es die Handlungen oder die Worte anderer Menschen? Oder Beides?

Es sind nicht die Handlungen oder Worte, denn wenn jemand dir sagt das du hässlich bist, dann ist es nicht die Aussage die dich verletzt.

Es ist deine eigene innere Einstellung und deine Bewertung, die du rein legst.
Ein jeder von uns bewertet den ganzen Tag lang, alles und jeden und jegliche Handlungen und Worte.

Nun sagt jemand zu dir das du hässlich bist und du stimmst innerlich dem zu, denn seid Kindestagen, sagen so viele zu dir wie hässlich du bist. Du hast diese Worte bewertet und das schlimmste, du glaubst diesen Worte, also nimmst sie für dich an. Das ist es was verletzt.

Die gleichen Worte, doch du hast dich schon immer hübsch gefühlt und deine Mitschüler haben dich sogar immer bewundert, weil du so hübsch bist, was passiert jetzt? Du denkst dir wahrscheinlich: ist klar, du mich auch.
Vielleicht würdest du sogar richtig stark reagieren und sagen: du tust mir leid, was ist dir widerfahren, das du es nötig hast andere zu beleidigen, nur um dich stark zu fühlen.

Du siehst, es ist die innere Einstellung, die dich geformt hat und die dich schlussendlich verletzt oder nicht. Denn ohne diese vergangene Erfahrung und die daraus resultierende Bewertung, sind die Worte anderer nur Worte. Nicht mehr und nicht weniger.

Was ist dann nun Verletzlichkeit ?
Das bedeutet zu dir und deinen Narben und Wunden zu stehen. Das lässt dich absolut stark sein, aus dir heraus.
Wenn du deine Narben, sei es körperlich oder geistig, voll und ganz annehmen kannst und offen damit umgehst, kann niemand dich damit angreifen.
Damit veränderst du deine Einstellung und bist auch nicht mehr verletzt wenn dir jemand blöd kommt.

So jemand sagt, du bist hässlich, weil du offensichtliche Narben hast oder man dir den Stress der letzten Jahre ansieht, du stehst aber zu dir, deine Behinderung, vielleicht durch einen Unfall oder deinem gestressten Hautbild, dann berührt es dich null!

Das ist ganz wichtig, stehe zu dir und deiner Vergangenheit, deiner Geschichte. Du bist nicht deine Geschichte, du bist so viel mehr!! Stehe zu dir und deiner Verletzlichkeit. Dann erfährst du wahre innere Stärke!
Ein jeder von uns ist wertvoll und wundervoll, jeder ein Unikat mit seinen Narben und seelischen Wunden. Vergiss das nicht, wenn beim nächsten mal wieder jemand versucht dich klein zu machen, nur um sich groß zu fühlen. Du bist wundervoll wie du bist!
Ich habe nun sehr viel über die großen Gefühle geschrieben. Warum?
Sie sagen dir ob etwas gut oder schlecht für dich ist. Es gibt keine schlechten Gefühle.

Hass ist nicht schlechter als Liebe und Angst auch nicht. Angst und Hass sind auch Liebe, nur der niedere Teil der Liebe. Sie dienen alle deinem Glücklichsein.

Nun sitzen deine Gefühle im Unbewussten, stelle dir dein Unbewusstes wie einen Kreis vor. So groß wie ein Ball. Und um dem Unbewussten gibt es einen Teil, also einen Kreis der den Ball umrahmt, der heißt der kritische Teil. Dieser Teil kritisiert. Er zweifelt. Es ist praktisch gesehen, die Schranke zwischen dir und deinem inneren.

Im Laufe deines Lebens wächst dieser kritische Teil in dir. Meistens durch falsche Überzeugungen oder durch schlechte Erfahrungen. Umso dicker dieser Teil ist, umso mehr entfernst du dich von dir. Umso mehr lehnst du dich ab. Umso weniger vertraust du deinen wahren Gefühlen.

Die Selbstliebe schrumpft. Der kritische Teil sorgt dafür, das nicht nur die Leute oder Handlungen im Außen kritisiert werden, sondern du auch dich immer härter kritisierst.

Das Ergebnis, du glaubst nicht gut genug zu sein. Von klein auf an wird dieser Teil gefüttert. Erst wirst du von Außen kritisiert, ja gar zensiert und irgendwann nimmst du dieses Verhalten an und wendest es gegen dich selbst an. Also siehst auch du nur noch Fehler. Das ist auch nicht verwunderlich, wenn dir von der Gesellschaft beigebracht wird, nur deine Fehler zu korrigieren. Besser werden, das große Ziel unserer Leistungsgesellschaft.

Selbstliebe wird immer mehr zum Fremdwort. Was verstehst du unter Selbstliebe?
In den Spiegel schauen und sich toll finden?

Selbstliebe bedeutet:

In erster Linie dich so anzunehmen wie du bist. Als Kind hast du es auch getan. Es bedeutet deine Gefühle als in Ordnung anzusehen, denn damit siehst auch du dich als in Ordnung an. Ich habe ja geschrieben darüber wie Gefühle in unserer Welt verboten sind und das wir sie nicht zeigen dürfen. Ich sage Gefühle sind dein Kompass im Leben, vertraue und folge ihnen.

Liebe deine Angst, sie beschützt dich!
Liebe deine Wut, sie ist dein Motor!
Liebe deinen Hass, er rettet dir dein Leben wenn nötig und sagt was nicht mit dir, deinen Werten und deinem Leben übereinstimmt!
Liebe deine Trauer, sie hilft dir los zulassen und zeigt dir wie stark du liebst. Denn du würdest ja nicht um jemanden trauern den du nicht liebst.
Liebe deine Liebe in dir, sie lässt dich stark sein! Sie ermöglicht dir ein Miteinander und lässt dich sanft und einfühlsam sein.
Liebe die Freude indir, lachen macht gesund und glücklich.
Liebe das Vertrauen in dir. In erster Linie das Vertrauen zu dir selbst. Denn du darfst deinen Gefühlen vertrauen.

Das ist der Beweis dafür wie liebenswert du bist! All deine Gefühle haben Sinn und sind positiv, wie könntest du dann nicht liebenswert sein ?

Du bist individuell. Du hast Fehler und Macken. Du bist nicht jedermanns Geschmack.
Na und!
Das sagt aber nichts darüber aus wie liebenswert du bist! Du bist der Liebe wert wie auch jeder andere!
Oder würdest du sagen das dein Nachbar nicht liebenswert ist, nur weil er eine Brille trägt oder dick ist oder Schlager hört? Nein?
Würdest du sagen das ein Kind nicht liebenswert ist, weil es einen Sprachfehler hat? Nein?
Würdest du sagen das ein Mensch nicht liebenswert ist weil er eine schlechte Bildung hat oder Obdachlos ist? Nein?

Warum sagst und denkst du das dann über dich?
Tag für Tag setzt du Masken auf.
Wenn du müde bist, stehst du trotzdem auf.
Wenn du Rückenschmerzen hast, läufst du aufrecht.
Wenn du die Grippe und Fieber hast, gehst du zur Arbeit.
Wenn du schlapp vom Tag bist, kümmerst du dich noch um den Einkauf, um den Haushalt und um die Familie.
Wenn dir zum weinen zumute ist, dann lächelst du.
Du hast gelernt zu schweigen!
Du schweigst auch bewusst, weil du ganz genau weißt, den anderen interessiert das eigentlich gar nicht oder weil du stark sein willst.
Nun steht eine Person vor dir die sagt:
hey schön dich zu sehen, wie geht's dir?
Sei doch mal ehrlich, was antwortest du?
In der Regel sagst du doch bestimmt, alles gut oder geht schon.
Kurz darauf erzählt dir die andere Person was bei ihr gerade alles schief läuft und wie schlecht es ihr geht und du wusstest ja schon vorher, dass sie dir das alles sagen wird und deswegen hast du was dich angeht und deinem Zustand, einfach geschwiegen. Du willst dann für die Person stark sein.
Doch mal ehrlich, ist das der richtige Weg? Wie lange hältst du das noch aus?

Mir ist aufgefallen dass es deutlich an Aufmerksamkeit und Zuwendung fehlt.
Es gibt die Sorte Mensch die überrennt einem und schüttet einem zu mit sämtlichem Problemen und es gibt die Sorte Mensch, die gelernt hat zu lächeln obwohl sie gerade innerlich zerbricht!

An alle die die Lächeln obwohl sie innerlich zerbrechen, steht auf und sagt wie es euch geht.
Nicht um von anderen Mitgefühl zu bekommen, sondern um deiner selbst willen.
Jedes mal wenn du deine Gefühle leugnest, verleugnest du dich selbst.

Du musst ja niemanden deine Lebensgeschichte aufbinden aber einmal sagen, dass es dir heute nicht so gut geht ist ausreichend und wohltuend.
Es ist weniger anstrengend wenn man nicht den ganzen Tag so tun muss, als ob es einem gut geht.
Es kann so befreiend sein, einfach mal die Wahrheit zu sagen!

Irgendwann ist auch mal ein Mensch dabei, der dir zuhört. Der dich versteht.
Auf diesem Menschen kannst du aber nur treffen, wenn du bereit bist dich zu öffnen.
Erst wenn du dich annimmst, können andere dich annehmen. Stehe zu dir und deinen wahren Gefühlen!

Du bist ein Mensch und keine Maschine!

Es gibt keinen Grund, dass du dich versteckst.
Es gibt keinen Grund, nicht zu dir zu stehen.
Tue es für dich, für niemanden sonst! Du wirst sehen es wird dich stärker machen.
Gefühle zu zeigen bedeutet keine Schwäche, sondern wahre Stärke.
Ich bin entsetzt darüber, dass es so viele Menschen gibt, die sich selbst das Leben nehmen.
Es wird von klein auf an suggeriert, dass man falsch ist.

Hier mal ein paar Beispiele:
Deine Gefühle, die du ausdrückst, sind falsch, sei es Angst, sei es Wut, denn sie passen den anderen nicht!
Deine Meinung sagen, ist sowieso falsch und vor allem darfst du keine eigene haben!
Negative Gedanken darfst du auch nicht haben, das ist auch falsch.
Dein Körper ist hässlich, also ist dein Körper auch falsch und was du isst, ist auch falsch.
Wenn du eine Brille trägst, ist das falsch und wenn du mal müde bist, ist das auch falsch.
Und dieser hässliche grüne Pulli ist sowieso falsch.
Wenn du Mutter oder Vater bist, dann machst du auch in der Erziehung alles falsch.
Und wenn du das Kind bist, dann machst du natürlich auch vieles falsch.
Nicht zu vergessen die eigenen Wünsche und Bedürfnisse, die sind natürlich auch falsch.
Sie erstmal zu äußern, ist auch falsch.
Gut fühlen darfst du dich schon gar nicht, wie kannst du nur so egoistisch sein und so selbstverliebt. Das ist natürlich auch falsch.

Wenn du mal irgendeinen Nachbarn oder so äußerst, dass es dir gut geht, dann sagt er natürlich zu dir: ja, du kannst es dir ja leisten oder in einem ganz schäbigen Unterton, das ist ja toll, dass es dir so gut geht.

Das, was du bist, ist nicht falsch, sondern in der Welt läuft eine Menge falsch!
Bevor du glaubst, dass du ein Idiot bist, überprüfe erstmal, ob du nicht von Idioten umgeben bist!

Vielleicht hast du nicht den perfekten Körper und vielleicht bist du manchmal sehr emotional, aber du bist vielleicht sehr hilfsbereit und meistens freundlich anderen gegenüber, weil du weißt, wie Unfreundlichkeit verletzt.
Das ist doch das, was dich zu diesem liebenswerten, wundervollen Menschen macht.

Erkenne Dich bitte als liebenswert an, denn das ist das, was du bist!
Du magst Fehler haben, aber ehrlich, wir sind Menschen, wir haben alle Fehler, jeder von uns. Das heißt aber nicht, dass du nicht liebenswert bist!
Schau bitte auf deine Stärken und auf das, was dich ausmacht. Und lass dir nicht von anderen suggerieren, wie du zu sein hast.
Du bist einzigartig und wundervoll! Sei ein Vorbild! Zeige, dass es besser geht, liebevoller und freundlicher!
Ist dir schon einmal aufgefallen, das du von klein auf an verurteilt wirst?
Das jeder dir sagt, das du nicht in Ordnung bist?
Alle sagen einem, wie man zu sein hat.

Hier ein paar Beispiele, in wie weit so ein paar Worte dein ganzes Leben negativ beeinflussen können.
Kindheit:
Hör doch mal auf zu weinen, sei doch mal still! Kannst du nicht mal ein bisschen lieber sein?
Musst du immer so bockig sein? Du nervst!
Kannst du dich nicht mal Benehmen, so wie dein Bruder oder deine Schwester?
Nimm dir doch mal ein Beispiel an deinen Geschwistern.
Schule:
Sitze still, sei leise, hier hast du eine 6 oder eine 5. Kriegst du überhaupt irgendwas hin?
Was soll nur später aus dir werden?
Und vielleicht auch noch ganz viele andere Bewertungen, gerade in der Pubertät von Mitschülern:
du bist zu dick oder hässlich oder zu groß oder zu dünn. Und ist dir etwas aufgefallen... was du alles bist?
Du bist vor allem eines: bewertet und verurteilt!

Anscheinend haben alle anderen um dich herum die Weisheit mit dem Löffel gegessen.
Sie Formen und kneten an dir rum, sie Maßregeln dich, sie bewerten dich, sie verurteilen dich. Das ist leichter als auf sich zu blicken.

Hier wurde dir gesagt dass wenn du traurig bist nicht weinen darfst und dass du auch nicht deine Stimme erheben darfst, also keine eigene Meinung haben darfst.
Wütend sein darfst du auch nicht und du darfst auch nicht Kind sein.
Dir wurde beigebracht dass deine Gefühle, dass das was Du wahrnimmst, nicht in Ordnung ist.
Also übersetzt, das du nicht in Ordnung bist.

Irgendwann fängst du an es zu glauben, du vertraust dann nicht mehr deinen eigenen Gefühlen, denn die sind nicht in Ordnung.
Du lernst sie also runter zu schlucken und schön brav das zu tun, was die Gesellschaft tut, dich an Regeln und Normen zu halten.

Grundlegend sind Regeln nicht verkehrt aber man kann sich auch an Regeln halten und trotzdem seine Gefühle ausdrücken und seinen Gefühlen vertrauen.
Das Problem ist einfach in unserer Gesellschaft dass wir mit Urteilen groß werden und es selber auch nicht anders handhaben, wir urteilen soviel den ganzen Tag und vor allem verurteilen wir uns selbst oft, viel viel zu hart. Dann rücken wir weg von unserer wahren Identität.
Aber sind wir nicht alle Menschen ?
Sind wir nicht alle irgendwo besonders und wertvoll, haben wir nicht alle Gefühle und haben wir nicht alle das Recht zu sein wie wir wirklich sind?
Überlege selbst und überprüfe das für dich, ob das alles immer so stimmig war was sie dir sagten.
Du kannst deine Vergangenheit nicht ändern, aber du kannst Dich verändern und dein zukünftiges Verhalten, dir selbst und anderen gegenüber.
Sei wieder liebevoller und freundlicher mit dir, gerade dann wenn es niemand anderes ist. Zeige dich.

Ängste sind sehr vielseitig.
Jedoch kann man wenn man genau hin sieht sehr gut filtern
Es gibt 2 Ängste die uns immer begleiten.
Die Angst nicht zu genügen und die Verlustangst.
Dann gibt es unzählige selbst gemachte Ängste.
Aber die führen letztendlich zurück auf einen dieser 2 benannten Ängste.
Versuche das überlagerte Bild zu sehen.
Fühle dich rein, welche der 2 Ängste würdest du sofort für dich wählen?

Hast du Angst nicht gut genug zu sein und Opferst dich deshalb permanent auf und bist für jeden da, stellst jeden zufrieden, versuchst allen zu genügen?
Hast du Angst, das du jemanden verlierst und deshalb sagst du nie was du dir wünscht oder was du wirklich denkst ?
Welchen der beiden du auch immer wählst, überlege dir als nächstes wann sie entstanden ist.

Wir werden alle neutral geboren und die Ängste sowie Glaubenssätze und Überzeugungen entstehen meistens in der Kindheit.

Finde also für dich heraus, durch wem die Angst entstanden sein könnte, durch deine Eltern oder deine Geschwister, durch irgendwelche Mitschüler, Lehrer, Erzieher?
Nimm dir ein bisschen Zeit dafür zu ergründen woher sie kommt. Schon alleine sich bewusst zu machen woher die Ängste stammen, bringt wirklich Erleichterung.
Dann schaue, welche Überzeugung dich dazu veranlasst auch heute noch deine Angst zu füttern.
Wenn du die Erfahrung gemacht hast dass du immer lieb und artig sein musst, dann gewöhnst du dir das irgendwann an immer lieb und artig zu sein, also fütterst du die Angst nicht zu genügen.
Denn das ist das, was dir ja beigebracht wurde dass du nicht genügst, wenn du nicht lieb und artig bist.

So entstehen im laufe des Lebens Verhaltensweisen, die uns ehr schaden als uns zu dienen.

Es gibt 2 gute Nachrichten.
Die erste: die Angst ist dein bester Freund und so solltest du sie auch betrachten. Sie beschützt dich. Das schlechte Bauchgefühl, was dir sagt, da stimmt was nicht.
Die zweite: wenn du weißt welche Angst dich belastet und in welchen Verhaltensweisen sie sich äußert, kannst du neue Verhaltensweisen trainieren um dein Leben in Zukunft freier zu leben.
Beispiel: Die Angst nicht zu genügen, jedem genügst du.
Die Lösung, ziehe in Zukunft mehr Grenzen, fange klein an und werde größer im laufe der Zeit.

Sei aber bitte geduldig und freundlich mit dir. Versuche nicht deine Ängste zu löschen. Versuche sie ehr zu verstehen und mit ihnen zu leben.
Investiere die Zeit in dich. Sei es dir wert. Es lohnt sich :)
Was bedeutet es, sich zu erlauben glücklich zu sein?

Vielleicht denkst du jetzt dass du dir das erlaubst.
Schau bitte genau hin, ist das wirklich so?
Bist du glücklich?

Wenn du dich fragst, wie denn, du hast dafür keine Zeit, bist du dir wirklich sicher?
Wir hatten erst die Werte und die Ziele als Thema.
Lebst du wirklich deine Werte und unternimmst du regelmäßig Schritte in Richtung deiner Ziele?

Jedoch ist das nicht das einzige was einen glücklich macht, manchmal sind es auch die kleinen Dinge.
Erlaubst du dir auch mal an einem freien Tag länger zu schlafen oder bist du ein Mensch der früh aufsteht, um ja noch alles andere zu schaffen was er sonst nicht schafft?
Erlaubst du dir auch mal alle fünfe gerade sein zu lassen und zu entspannen oder hast du noch tausend Dinge auf deiner To-Do-Liste die aber eigentlich auch noch warten könnten?

Erlaubst du dir auch mal albern zu sein oder laut oder ist es dir dann peinlich, weil du nicht der Norm und der Gesellschaft entsprichst?
Erlaubst du dir auch mal so richtig laut zu lachen im Café?
Wann warst du das letzte Mal richtig ausgelassen?
Oder hast eine Sandburg gebaut oder auf den Spielplatz einfach mal geschaukelt, weil es dich überkam?
Wann warst du das letzte mal tanzen?
Wann hast du das letzte Mal aus Gänseblümchen einen Kranz gemacht und ihn dir auf den Kopf gesetzt?

Was auch immer die kleinen Dinge sind die dich glücklich machen, mache sie!!
Mache sie jetzt und nicht irgendwann.

Du lebst ja auch nicht irgendwann, sondern jetzt!!
Erlaube es Dir und warte nicht darauf dass es dir ein anderer erlaubt!
Du brauchst nicht die Erlaubnis eines anderen um glücklich zu sein!

Sei es einfach!
Beim letzten Mal schrieb ich über Angst, Wut, Hass und Trauer und erklärte, das es deine besten Freunde sind. Es sind Gefühle, die dich beschützen.
Nun kommen wir zu den positiven Gefühlen.
Hier erstmal wieder die Bedeutung, die diese Gefühle in der Gesellschaft finden.

Selbstliebe:
Wenn man sich selbst mag und gut zu sich ist oder sich hübsch anzieht, dann wird einem schnell gesagt: du bist eingebildet oder du bist ja Selbstverliebt.
Vertrauen:
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
Liebe:
Wahre Liebe gibt es nicht
Freude:
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
Oder schlimmer noch: wir leben nicht in einer Spaßgesellschaft.
Das Leben ist kein Ponyhof.

Mit diesen Glaubenssätzen wachsen viele von uns auf.
Als Kind ist man noch unbeschwert, du liebst deinen Körper, läufst nackig herum und vertraust den Menschen, du sendet Liebe aus und sei es nur durch ein Lächeln und du freust dich über viele kleine Dinge.
Doch diese Unbeschwertheit geht durch solche Glaubenssätze wie oben benannt verloren.
Nun frage ich dich und das solltest du selbst dich auch fragen:

Bist du liebenswert, auch wenn Du Fehler im Leben gemacht hast? Ich stelle die Frage genauer:
Bist du es wert dass andere dich lieb haben?
Wenn du selbst von dir glaubst dass du nicht liebenswert bist, kann dich auch kein anderer lieb haben.
Vertraust du dir und deinen Gefühlen und deinen Entscheidungen?
Vertrauen fängt erstmal bei dir an, wenn Du Dir nicht vertraust, kannst du auch niemand anderen vertrauen.
Liebe ist sehr vielseitig. Man liebt sein eigenes Kind oder man liebt seinen Mann oder seine Frau. Man liebt seine Eltern, seine Geschwister.
Oder man liebt seinen Nächsten, indem man einfach hilfsbereit ist und freundlich, Menschen gegenüber, die in einer misslichen Lage stecken. Kannst du noch lieben oder fällt es dir schwer?

Freude ist auch sehr wichtig in unserem Leben. Erlaubst du dir noch kleine Dinge die dir Freude bereiten?
Oder stellst du dich immer hinten an, Hauptsache alle anderen bekommen?
Bist du denn nichts wert? Hast du nichts verdient?

Jetzt müsstest du wahrscheinlich auch schon festgestellt haben dass alle Themen mit Selbstliebe zu tun haben.
Sich selbst lieben bedeutet nicht einfach nur vom Spiegel zu stehen und zu sagen wie schön man ist.
Sich selbst lieben bedeutet auch zuzulassen dass andere einen lieben können und Liebe geben können.
Sich selbst zu lieben bedeutet ebenfalls auch sich zu vertrauen und vertrauenswürdig zu sein.
Sich selbst lieben bedeutet dass man auch andere lieben kann.
Nur wenn du genug Liebe in dir hast, bist du auch fähig Liebe zu geben.
Wenn du aber ausgehungert bist, weil du dir selbst keinerlei Liebe mehr zu gestehst, wie willst du dann einen anderen lieben?
Auch die Freude hat mit der Selbstliebe zu tun, denn es ist schon wichtig, dass auch Du Dir kleine und große Dinge erlaubst, dass du glücklich bist, dass du auch mal wieder lachst.
Selbstliebe möchte gepflegt werden, wie die Blumen im Garten, mit Achtsamkeit und Freundlichkeit.

Liebe dich jeden Tag ein bisschen mehr, es lohnt sich :)
In unserer Welt sind Gefühle verboten! Nicht gesetzlich, sondern von der Gesellschaft aus.
Das ist ein großes Problem. Du verlierst den Bezug zu deinen echten Gefühlen und das leider von klein auf an.
Durch das unterdrücken von echten Gefühlen entstehen neue Gefühle sogenannte Pseudo- Gefühle.

Ich möchte hier anhand von einigen Beispielen aufzeigen wie Gefühle heutzutage betrachtet und missbraucht werden. In diesem Artikel werden wir uns erstmal nur mit unseren sogenannten negativen Gefühlen befassen. In einem weiteren Artikel werden wir dann das Gegenteil betrachten, alle positiven Gefühle.

Angst: wenn du Ängste zeigst dann bist du ein Opfer und schwach und es heißt, du sollst dich mal zusammenreißen. Dadurch dass du die Ängste runter schluckst, entstehen neue Ängste, sogenannte selbstgemachte Ängste. Im schlimmsten Fall, Angst vor der Angst. Angst eine Panikattacke zu bekommen wenn die nächste Prüfung ansteht.

Wut: wenn du wütend bist dann bist du gleichzeitig aggressiv und vielleicht wird dir vorgehalten, du sollst dich doch mal zusammenreißen. Du schluckst die Wut runter und es entsteht echte Aggression, meistens auch Aggressionen gegen dich selbst.

Hass: manchmal kannst du ihn vielleicht spüren, es fühlt sich viel stärker als Wut und du spürst den Druck der in dir hochkommt aber Hass ist verpönt in dieser Gesellschaft. Hassen ist ein absolutes No-Go.

Trauer: du darfst nicht weinen. Auch wenn du allen Grund dazu hast, musst du doch stark sein, denn andere schlucken auch also sei auch so. 
Du schluckst die Trauer runter und innerlich zerbrichst du.

Jetzt zeige ich dir die eigentliche Bedeutung dieser Gefühle und vielleicht kannst du dann dich und das was in dir vorgeht mit besseren Augen betrachten. Denn die Menschen die dir erzählt haben dass deine Gefühle falsch sind, hatten einfach nur keine Ahnung davon, wie wichtig und gut sie sind.
Auch ihnen wurde beigebracht, dass Gefühle nicht in Ordnung sind.

Stelle dir eine wunderschöne Burg vor, die Burg symbolisiert dich, deinen Körper, deinen Geist, deine Seele.
In dieser Burg regiert eine Königin. 
Die Königin verlor ihren König vor 2 Monaten und war sehr mit ihrer trauer beschäftigt. So sehr das sie gar nicht bemerkte was um sie herum passierte.

Ganz oben auf dem höchsten Punkt dieser Burg ist ein Ausguck und dort steht jemand. Er beobachtet die Umgebung, ob sich eventuell irgendwelche Feinde annähern könnten. 
Sobald jemand gesichtet wird der eventuell eine Waffe hinterm Rücken trägt, schlägt er sofort Alarm. Denn er erkennt sofort, wer ein Feind und wer ein echter Freund ist.
Die Person die da oben steht heißt Angst. Er ist dein engster und bester vertrauter.
Dann kommt jemand mit einer Waffe hinterm Rücken zu deiner Burg und die Angst brüllt ganz laut, er brüllt zu den Rittern rüber, sie sollen doch das Tor schließen und sich wappnen.

Die beiden Ritter die da vorne stehen heißen Wut und Hass.
Erstmal tritt die Wut hervor und brüllt zu der Person rüber : halte dich fern, das hier ist unsere Burg, du hast hier nichts verloren.

Doch die Person denkt nicht mal daran. Sie wusste das in der Burg eine Königin lebt, allein. 
Diesen günstigen Moment der Schwäche wollte die Person gleich nutzen.

Die Person sagt: Einsame Königin höre mich an: Ich würde gerne diese Burg  als neuer König an deiner Seite führen. 
Ich kann besser regieren, denn ich bin viel schlauer und größer und besser als du.

Doch der Ritter Wut lässt nicht zu das er auch nur in die Nähe der Königin kommt. Doch allein schafft es der Ritter nicht, denn er besitzt keine Waffe mit der er die Burg beschützen könnte. Er ruft seinen Freund herbei, den Hass.
Der Hass ist einer der gefürchtetsten Ritter überhaupt, das ist der Ritter der die besten Waffen besitzt und der dafür sorgt das wirklich niemand diese Burg stürmt, zur allergrößten Not mit Gewalt. Er liebt seine Königin und würde alles dafür tun um ihr Leib und Leben zu schützen!

In der Zeit wo die beiden Ritter die Burg verteidigen macht sich im Innern der Burg die Königin große Gedanken.
Ach wenn doch noch mein Mann hier wäre, dann wäre so vieles einfacher. Ich weiß nicht mehr wie ich das allesschaffen soll. Ich vermisse meinen König.

Die beiden Ritter hielten weiter tapfer die Stellung und letztendlich haben sie die Person vertrieben. 
Die beiden Ritter gingen zur Angst und unterhielten sich mit ihr über die Situationen, die in letzter Zeit immer häufiger auftraten.

Das Problem ist sagte die Angst, seit die Menschen draußen erfahren haben das die Königin nun alleine diese Burg regiert, kommen sie von überall her und versuchen sie zu übertrumpfen. Sie nutzen ihre aktuelle schlechte Zeit aus. Es gab sogar Menschen die Ihre Gutmütigkeit und ihre Hilfsbereitschaft ausnutzten. Sie taten so als seien sie Ihre Freunde aber jetzt wo sie so unglücklich ist, ist keiner da. 
Die Ritter sagten das sie mal versuchen mit ihr zu sprechen, über all das was da gerade geschieht aber sie wussten, sie müssen behutsam vorgehen.

Dann gingen die beiden Ritter ins Innere der Burg und schauten nach der Königin.
Sie klagte über alle ihre Gedanken die sie sich machte. Und die beiden Ritter sagten zu ihr:
Es ist wichtig das du wieder deinen Platz einnimmst und dich mit uns um alles kümmerst. Wir brauchen dich. 

Doch die Königin reagierte mit Ablehnung. Ich kann das jetzt nicht. 

Sie hörte nicht zu. Dadurch bemerkte sie auch nicht was in ihrem Umfeld alles passierte. 
Aber sie konnte auch gerade nicht zuhören, da die Trauer sie voll und ganz einnahm. Sie brauchte Zeit.

Die Wut und der Hass hatten großes Verständnis für sie und sagten, gut wir können auch erstmal alleine uns um alles kümmern. 
Doch wir möchten auch das du weißt, das wir dich sehr lieben und uns freuen wenn du wieder deinen Platz einnimmst. Die Königin hörte aber kaum zu und merkte nicht, wie sehr die Ritter sich um sie bemühten.
Beide spürten das sie wirklich noch Zeit brauchte.

Die Königin merkte aber dann doch eines: 
das Angst, Wut und Hass, Ihre engsten Vertrauten und Ihre besten Freunde sind. Sie halten alles am Laufen, wenn sie nicht konnte.

Du siehst also, dass jedes deiner Gefühle eine Sinn und nutzen hat. Wichtig vor allem, drücke sie nicht weg, höre Ihnen zu! Sie tauchen immer dann auf wenn du nicht deine Grenzen warst oder andere nicht deine Grenzen waren.
Vertraue wieder deinen Gefühlen. Sie sind deinen engsten Vertrauten und besten Freunde, sie halten alles am laufen wenn du mal nicht kannst!
Willst du dein Leben verbessern und glücklich sein?

Erfüllung kommt nicht von alleine. Dafür ist es wichtig, Zeit in dich zu investieren.

Das beste Projekt an dem du arbeiten kannst, bist du selbst.

Ich gehe davon aus das du dir deine Werte beim letzten Mal ermittelt hast. Wenn nicht, kannst du es ja immer noch tun.
Die Werte brauchst du zuerst, dann die Ziele.

Deine Werte sollten mit deinen Zielen übereinstimmen. Das ist äußerst wichtig.
Überprüfe welche Werte dich ausmachen und welche Ziele dazu passen könnten.

Stelle dir dazu drei wichtige Fragen:

1. Wo lebst du diesen Wert schon ?
2. Wo kannst du diesen Wert noch ausleben?
3. Wie kann das konkret aussehen?

Beispiele: Werte - Ziele

So nicht:
Denn wenn du den Wert Liebe und Verbundenheit hast aber dein Ziel im Kopf Geld ist, wirst du kein Erfolg haben.

So gehts:
Wert Liebe, Verbundenheit und mit Menschen arbeiten, verbindend wirken, dann wirst du Erfolg haben und erfüllt sein.

So nicht:
Wert Sicherheit und das Ziel ist Weltenbummler sein.

So gehts:
Wert Sicherheit und das Ziel ist eine gute bezahlbare Wohnung in der nähe deiner Arbeit.

Verschwende deine Zeit nicht mit Dingen die dich nicht glücklich machen.
Fang an mit deinem Herzen zu leben. Tue nur was dich glücklich macht.
Ein Leben kann sehr kurz sein. Verschwende dein Zeit nicht länger. Stehe auf und stehe für dich ein!

Wenn nicht jetzt, wann dann?
Weißt du wie wichtig die eigenen Werte sind und wie wichtig und gut es ist danach zu leben? Werte sind übrigens nur für dein Leben und dienen nicht dazu sie anderen überzustülpen.

Hast du schon mal darüber nachgedacht, worauf du im Leben wert legst?
Deine Werte werden ganz schnell im Leben überdeckt mit den Werten deiner Eltern und den Werten deines Chefs und den Werten der Gesellschaft.
Deshalb ist es umso wichtiger herauszufinden worauf DU wert legst.
Das wird dein Leben um einiges einfacher machen.
Warum?
Das erfährst du im nächsten Post ;)

Im Internet findest du Listen mit verschiedenen Werten.
Du wirst schnell feststellen, dass du auf einiges wert legst.

Jedoch hier ist nicht die Masse entscheidend.
Finde maximum fünf Werte, ich nenne sie Hauptwerte.

Wenn du zum Beispiel hilfsbereit bist, freundlich, Geborgenheit und Wärme wichtig findest, dann wäre z.b. Liebe der Hauptwert.
Suche dir maximum 5 Werte, auf die du niemals im Leben verzichten könntest, auch nicht wenn dein Leben davon abhängt.

Die Arbeit lohnt sich. Es wird dir helfen dein Leben besser und schöner zu gestalten.
Geh auf die Suche nach dir. Nach dem eigentlichen Menschen der du einmal warst, bevor alle dich verbogen haben.
Sei es dir wert.
Hast du dir schon mal Gedanken gemacht über deine Glaubenssätze und Überzeugen? Nein. Dann wird es Zeit.

Du bist als leeres Gefäß auf die Welt gekommen und deine Eltern und deine gesamte Umwelt formte und feilte an dir .
Jeder hat dich belehrt und du bekamst ihr bestes Wissen mit, was sie zu Ihrer Zeit hatten.
Nun hast du ein paar Jahre eigene Lebenserfahrung sammeln können.
Stimmst du auch heute, wo du selbst denken kannst, immer noch mit den Gedanken deiner Eltern überein?
Überprüfe es. Mach dir eine Liste mit allen Glaubenssätzen und Überzeugen in dir. Es sind meist nicht viele.

Glaubenssätze Beispiel.
Für Geld muß man hart arbeiten.
Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser.

Dann überprüfe, glaubst du es heute auch noch?
Ist es deine Meinung oder die deiner Eltern?
Hast du eine eigene Meinung?

Dann mach diese künftig zu deiner Überzeugung. Lebe nach deinen Gedanken, Meinungen, Wünschen.

Die Welt verändert sich ständig. Die Meinung deiner Eltern von vor 40 Jahren, stimmt mit der heutigen Welt nicht mehr überein. Damals war es wichtig zu funktionieren. Das lernten sie von Ihren Eltern, die den Krieg erlebten. Doch heute weiß man das zu funktionieren krank macht. Es sei denn eine Notlage erfordert es. Doch eine Notlage dauert selten 40 Jahre an.

Energie folgt den Gedanken und wenn du möchtest das sich was verändert in deinem Leben, dann ändere dein Denken.

Denke DEINE Gedanken ;) Denke positiver ;)
Wusstest du, das du oft das Leben nach den anderen ausrichtest, unbewusst?
Um jeden zu genügen.
Frage dich, bist du gut genug, wenn du laut bist oder wenn du auf jeder Feier Alkohol trinkst oder wenn du rauchst ?

In unserer Gesellschaft ist es doch oft so, wenn man irgendwo ist, egal ob in der Disco oder auf einer Privatfeier, dann gehört man doch nur dazu, wenn man sich den Gepflogenheiten anpasst.

Ach komm ein Glas Sekt kannst du doch trinken, nur zum anstoßen, du hast doch früher auch geraucht, lass uns rausgehen und zusammen eine rauchen, wie früher.
Tanz doch mal, lach doch mal, tue dies und tue jenes.

So, nun bist du aber müde und hast ehr das Bedürfnis still an der Feier teilzuhaben oder du hast das Bedürfnis nur ein Glas Wasser zu trinken, weil du morgen noch einen langen Tag vor dir hast. Was passiert wenn du einfach sagst, das du gerade nicht tanzen möchtest oder kein Glas Sekt willst? Du wirst verurteilt.

Was ist denn los mit dir, du bist irgendwie so langweilig geworden?

So ähnlich kann es auf einigen Feierlichkeiten und Treffen zugehen.

Wenn du zur Gruppe dazu gehören willst, dann musst du wohl oder übel das eine oder andere tun.
Wenn man der Herde folgt, sieht man nur Ärsche.

Nun denke mal drüber nach. Das ist also die Vorstellung von gut genug?
Du bist gut genug, wenn du dich selbst zerstörst, so wie es die anderen auch tun, dann bist du anerkannt?
Das ist die Vorstellung von leben? Du bist gut genug wenn du tust, was andere von dir verlangen oder erwarten?

Sich zu geißeln, zu verbiegen, zu bestrafen, ja gar sich selbst zu zerstören.

Wer hat dir beigebracht dich anzupassen, bei jedem Anlass dich anzupassen?
Du sollst lieb und artig sein, Benimm dich doch mal, kannst du dich nicht anpassen?

Wer hat Dir beigebracht, dass du so wertlos bist ? Dass du nicht du selbst sein darfst und dass du dich nicht lieben darfst?
Dass dein Körper es verdient vergiftet zu werden, nur damit du in diese Gruppe passt?

Eure Eltern, Erzieher, Lehrer, Mitschüler, Kollegen, Freunde, Familie? Ihr selbst vielleicht?

Ich sage, höre auf dich anzupassen, wir alle sind wertvoll! Wir alle sind liebenswert, der Gesundheit wert, des Lebens wert!

Warum darfst du dich nicht selbst lieben in der Gesellschaft? Bist du dann selbst verliebt, gar eingebildet? Langweilig?

Warum darfst du nicht nein sagen?

Ich sage es gibt keinen Grund, nicht du selbst zu sein.

Niemand hat das Recht darüber zu bestimmen, wer oder was du bist oder wen du da stellst? Oder über dein Verhalten zu urteilen.

Niemand hat das Recht über deine Gesundheit, das Leben, die Liebe oder den Reichtum von dir zu bestimmen.

Niemand hat das Recht über deine Träume oder gar über dein Leben zu bestimmen.

Wenn du dich selbst liebst also liebevoll mit dir bist, hat das nichts mit Selbstverliebtheit zu tun.

Lasse nicht zu, dass weiterhin andere bestimmen, wie du dich fühlst und wie es dir geht. Nimm dein Zepter wieder in die Hand!

Lass dir nicht deinen Himmel klauen!

Trau dich anders zu sein! Traue dich du selbst zu sein! Sei es dir wert!

Wenn du wissen willst was in Bezug auf dich richtig ist, dann höre auf dein Gefühl und vertraue dir selbst!
Selbstachtung, auf sich selbst acht geben. Auf seine Wünsche und Bedürfnisse eingehen. Einfach mal durchatmen oder eine kurze Pause einlegen. Tun was dein Herz sich wünscht.

Unser Tag ist oft angefüllt mit ganz vielen Aufgaben.
Wir achten auf sehr vieles am Tag, darauf dass wir irgendwie unseren Tag überstehen, darauf dass die Kinder pünktlich zur Schule kommen, darauf dass der Chef/ der Kunde zufrieden ist und auch darauf dass die Freunde zufrieden sind.

Wir achten auf alles und jeden aber irgendwie nicht auf uns. Wir wollen ein gut Mensch sein und jedem helfen.
Wir möchten alles schaffen, haben hohe Erwartungen an uns selbst und manchmal glauben wir auch, dass alle anderen die gleichen Erwartungen an uns selbst haben.

Das ist nicht sonderlich freundlich uns selbst gegenüber, vor allem nicht, wenn man bedenkt, was der Körper und der Geist den ganzen Tag über für uns leistet.
Der Geist ist der Organisator und kümmert sich um alle Dinge die unsere Kreativität erfordern. Der Körper sorgt dafür dass wir den ganzen Tag von A nach B kommen.

Und als danke schön behandeln wir uns selbst nicht sonderlich gut.

Manchmal setzen wir, obwohl wir schon extrem müde sind noch eins oben drauf.
Oder die Leute, für die man da ist sind einem undankbar.

Oft kommt das aus unserer Kindheit und unserer Familie, dass wir gelernt haben uns hinten anzustellen.
Erst die anderen, dann ich.

Ich sage, dieses Denken ist nicht förderlich.

Denn nur wenn es dir gut geht, kannst du auch für andere da sein und großartige Leistung erbringen.

Dafür ist es wichtig dass du dich regelmäßig um dein Wohlergehen kümmerst.

Nun ist die Frage, wie man auch noch Zeit in sich investiert?
Setze Prioritäten!

Es gibt die wundervolle Möglichkeit schon morgens vor dem Aufstehen in sich hinein zu fühlen.
zu fühlen, wie geht es mir heute überhaupt und was brauche ich heute für mein Wohlergehen ?
Das dauert zwei Minuten.

Was kannst du wahrnehmen ?
Erstmal wie du dich fühlst .
Müde
ausgeschlafen - was für mich ein Fremdwort ist ;)
ist die Stimmung fröhlich oder maulig

Sobald Du festgestellt hast wie du dich fühlst ist die zweite Frage:
was kannst du tun, um dich nun zu unterstützen am heutigen Tag oder um dich besser zu fühlen ?

Hier möchte ich ein paar Beispiele nennen, sie sollen dir helfen und dich inspirieren ein bisschen freundlicher mit dir zu sein.

Der Tag kann noch so voll sein, sobald man Kleinigkeiten verändert, hat man schon sehr viel für sich getan. Es sind wirklich nur Kleinigkeiten.

Wo hast du 5 Minuten Pause für dich und wie kannst du sie am besten für dich verbringen?

Vielleicht einfach mal dich irgendwo hinsetzen und durchatmen und für 2-3 Minuten die Augen schließen, damit der Kopf sich beruhigen kann.
Damit die Reize von außen mal ausgeblendet werden.
Gerade an einem vollen Tag ist es manchmal besser, sich kleine Pausen, zum allein sein zu gönnen.

Abends vielleicht erst mal 5 Minuten in irgendeinem Raum gehen, wo man alleine ist und einfach nur mal ein bisschen ruhig atmen und die Augen schließen. Egal ob im Sitzen oder Liegen.

Wie kann ich mir noch Gutes tun ?

Fernsehen aus und Musik an.

Tue was du liebst und dich zum lächeln bringt. Musik hören, mit singen unter der Dusche oder ein bisschen tanzen, zeichnen oder lesen.
Oder nach einem langen Tag sich ein schönes heißes Bad gönnen und einfach mal abtauchen.
Das hebt dann auch automatisch die Stimmung. Weil du einfach freundlicher mit dir bist.

Was liebst du ? Verbringe deine Zeit mit dem, was dir wirklich Freude bereitet

Es braucht nicht viel, um freundlich mit sich zu sein.
Oft sind es die kleinen Dinge im Leben die ganz großes bewirken.

Selbstachtung, jeden Tag ein bisschen mehr acht auf dich geben und langfristig betrachtet, dich endlich wieder wohler und besser fühlen.

Sei freundlich mit dir. Werde dir bewusst, was du jeden Tag leistest, geistig, körperlich und emotional.

Du hast es verdient, dass du dich achtest, dass du dich liebst dass du dich feierst.
Du bist großartig, vergiss das nicht.
In unseren alltäglichen Aufgaben müssen wir an so vieles denken und tun es auch.
Wir sind richtige Künstler, was das planen und organisieren unseres Alltags angeht. Wir denken oft an alles und jeden. Nur nicht an uns selbst.

Ein typischer Tag beginnt mit dem aufstehen, frühstücken, eventuell noch schnell die Kinder für den Tag vorbereiten, ein bisschen Haushalt, Arbeit, die Freundin ruft an und braucht dich noch aber die Kinder müssen noch zum Training am Nachmittag - egal irgendwie kriegt man das hin.
Dann die Nachbarin die dich abfängt und hofft das du ihr noch kurz helfen kannst, obwohl du schon am Rande deiner Kräfte bist.
Du bist zuhause 18.00 Uhr. Abendbrot vorbereiten, Kinder ins Bett.
20 Uhr vielleicht endlich die Beine hoch und auf die Couch, wenn da nicht noch die Wäsche wäre und der Abwasch.
So kann es gehen und geht es wahrscheinlich auch bei vielen.

Doch wo drin liegt jetzt der ganze Druck und Stress der sich hier aufbaut?
Im Außen oder doch im Inneren?

Ich sage im Inneren. Oft entsteht der Stress im Kopf weil wir glauben jedem genügen zu müssen.
Wenn du den Haushalt nicht sofort erledigst, dann könnte es ja sein das spontan Besuch kommt und der Besuch schlecht denkt über dich und was soll erst die Freundin denken oder die Nachbarin, wenn du mal sagst, jetzt nicht?
Vielleicht denken sie ja nicht schlecht über dich. Vielleicht denken sie, okay die hat bestimmt viel zu tun gerade.
Aber mal ganz ehrlich, ist es so wichtig was andere denken? Muß man wirklich immer parat stehen?
Wie ist es bei dir, stehen andere bei dir immer sofort parat?

Manchmal, bei so einem vollen Tag, helfen diese Fragen:

Muß ich das jetzt tun ? Muß oder kann ich das tun?

Muß ich das jetzt tun ? Oder kann auch jemand anderes das tun?

Muß ich das jetzt tun ? Oder kann ich auch was anderes machen?

Muß ich das jetzt tun ? Oder doch vielleicht später ? An einem anderen Tag?

Muß ich das jetzt tun ? Oder kann ich es auch sein lassen ?

Traue dich anders zu denken und erleichtere dir deinen Tag, um auch mal Zeit für dich zu haben. Du bist auch wichtig!