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Stelle dich deinen Ängsten

Ängste sind sehr vielseitig.
Jedoch kann man wenn man genau hin sieht sehr gut filtern

Es gibt 2 Ängste die uns immer begleiten.

Die Angst vor Zurückweisung
Die Angst nicht zu genügen

Dann gibt es unzählige selbst gemachte Ängste.

Aber die führen letztendlich zurück auf einen dieser 2 benannten Ängste.

Versuche das überlagerte Bild zu sehen.

Fühle dich rein, welche der 2 Ängste würdest du sofort für dich wählen?

 

Hast du Angst, das dich jemand zurückweisen könnte und deshalb sagst du nie was du dir wünscht oder was du wirklich denkst ?

Hast du Angst nicht gut genug zu sein und Opferst dich deshalb permanent auf und bist für jeden da, stellst jeden zufrieden, versuchst allen zu genügen?

 

Welchen der beiden du auch immer wählst, überlege dir als nächstes wann sie entstanden ist.

 

Wir werden alle neutral geboren und die Ängste sowie Glaubenssätze und Überzeugungen entstehen meistens in der Kindheit.

Finde also für dich heraus, durch wem die Angst entstanden sein könnte, durch deine Eltern oder deine Geschwister durch irgendwelche Mitschüler, Lehrer, Erzieher?

Nimm dir ein bisschen Zeit dafür zu ergründen woher sie kommt. Schon alleine sich bewusst zu machen woher die Ängste stammen, bringt wirklich Erleichterung. 
Dann schaue, welche Überzeugung dich dazu veranlasst auch heute noch deine Angst zu füttern.

Wenn du die Erfahrung gemacht hast dass du immer lieb und artig sein musst, dann gewöhnst du dir das irgendwann an immer lieb und artig zu sein, also fütterst du die Angst nicht zu genügen.

Denn das ist das, was dir ja beigebracht wurde dass du nicht genügst, wenn du nicht lieb und artig bist.

 

So entstehen im laufe des Lebens Verhaltensweisen, die uns ehr schaden als uns zu dienen.

 

Es gibt 2 gute Nachrichten.

Die erste: die Angst ist dein bester Freund und so solltest du sie auch betrachten. Sie beschützt dich. Das schlechte Bauchgefühl, was dir sagt, da stimmt was nicht.

Die zweite: wenn du weißt welche Angst dich belastet und in welchen Verhaltensweisen sie sich äußert, kannst du neue Verhaltensweisen trainieren um dein Leben in Zukunft freier zu leben.

Beispiel: Die Angst nicht zu genügen, jedem genügst du. Lösung, ziehe in Zukunft mehr Grenzen, fange klein an und werde größer im laufe der Zeit.

 

Sei aber bitte geduldig und freundlich mit dir. Versuche nicht deine Ängste zu löschen. Versuche sie ehr zu verstehen und mit ihnen zu leben.

Investiere die Zeit in dich. Sei es dir wert. Es lohnt sich :)

 

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